Der virtuelle Gerichtssaal


Angesichts der Covid-19-Pandemie mussten Gerichte innerhalb kürzester Zeit Lösungen finden, die virtuelle Gerichtsverhandlungen ermöglichen. Software-Konferenzplattformen standen dabei besonders im Vordergrund. Während viele Länder damit beginnen, die Beschränkungen des öffentlichen Lebens wieder aufzuheben, werden Gerichte weiterhin vernetzte AV-Lösungen für „hybride Gerichtsverfahren“ einsetzen, bei denen anwesende und zugeschaltete Teilnehmer sich gegenseitig sehen, hören und miteinander kommunizieren können. Systemintegratoren wie Conference Technologies kombinieren ihr Know-how in der Einrichtung spezialisierter, webbasierter Konferenztechnik mit der umfassenden Funktionalität der integrierten Audio-, Video- und Steuerungsplattform Q-SYS, die das Rückgrat des Systems bildet.

Die Planung für den Gerichtssaal fängt beim Audiosystem an. Die Q-SYS Core OS Platform in Kombination mit einem Q-SYS Core Prozessor verfügt über einfache Netzwerk-Routing- und virtuelle Mischfunktionen für Assisted-Listening-Systeme, Audio- und Video-Conferencing und digitale Aufzeichnungen. Zudem können Mikrofone an allen wichtigen Standorten hinzugefügt und verschiedene Lautsprecherzonen für die Audiowiedergabe eingerichtet werden. Q-SYS verfügt darüber hinaus über softwarebasierte akustische Echokompensation (AEC), Nebengeräusch- und Rückkopplungsunterdrückung – Funktionen, die in Gerichtssälen von entscheidender Bedeutung sind.

Vernetzte Video-Distribution ist ein weiterer wichtiger Aspekt. Sowohl die Gegenstellen-Videosignale von Webkonferenzplattformen wie Zoom als auch die Kamerasignale im Raum müssen auf Monitore und Bildschirme vor Ort verteilt werden, sodass alle Teilnehmer zu sehen sind. Dank der AV-Bridging-Funktionen von Q-SYS lassen sich die Ton- und Bildsignale aus dem Gerichtsaal einfach über einen einzigen USB-Anschluss in die Webkonferenzplattform integrieren, um auch für die zugeschalteten Teilnehmer Audio- und Video-Streaming in hoher Qualität sicherzustellen.

Conference Technologies hat im vergangenen Jahr über 500 Gerichtsräume mit einer integrierten virtuellen Hybridlösung ausgestattet, die einen nahtlosen Austausch zwischen den Anwesenden und zugeschalteten Teilnehmern ermöglicht. Die richtige AV-Netzwerklösung ermöglicht hybride Gerichtsverfahren und erhöht die Reichweite der Rechtsprechung.  

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